Zum Vereinsrecht gehört zunächst die Gründung des Vereins. Soweit es sich um einen nicht auf einen wirtschaftlichen Zweck gerichteten Verein handelt, erlangt er Rechtsfähigkeit durch Eintragung in das Vereinsregister.

Die Verfassung des Vereins ist seine Satzung. Sie bestimmt u.a. den Vereinszweck, die Voraussetzungen für Aufnahme und Ausschluss von Mitgliedern, Modalitäten der Einberufung der Mitgliederversammlung, die Beschlussfassung innerhalb des Vereins. Der Verein muss einen Vorstand haben. Dieser wird von der Mitgliederversammlung bestellt.

Die Satzung regelt die Anzahl der Vorstandsmitglieder, ihren Geschäftsbereich und ihre Vertretungsbefugnis. Die gesetzlichen Grundlagen für den Verein finden sich in den §§ 21 ff. BGB. Die Haftung des Vereins für seine Organe ist in § 31 BGB, diejenige von Organmitgliedern in § 31 a BGB geregelt, die Haftung von Vereinsmitgliedern in § 31 b BGB.